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Sonntag, 17. Januar 2016

Anamorphosen: Neue Sonderausstellung im Hands-on-Museum

 Abb. 1: Ein Muster aus Farbflächen...

Abb. 2: ...wird als Motiv erkennbar.
Nanu, das ist doch...! Genau, der Super-Pilz, bekannt aus den Videogames um Mario & Co. Für die  aktuelle Sonderausstellung "Anamorphosen" hat ihn das Gestalterduo Daniel Pichlmeier und Yvonne Rausch auf Decke und Wände des Hands-on-Museums gezaubert. Von ihnen stammt auch ein zweites Wandbild, Rubiks "Zauberwürfel" (siehe Abb. 3 und 4).
Abb. 3


Abb. 4
Beiden Arbeiten gemeinsam ist, dass der Betrachter das Motiv beim Eintreten noch gar nicht so recht erkennt. Zugegeben, beim Würfel ist es etwas einfacher als beim Pilz, doch in beiden Fällen lohnt sich das Herumgehen und Ausprobieren.

Damit sind sie typische Beispiele für die traditionsreiche und doch immer wieder überraschene künstlerische Technik der Anamorphose. Darunter versteht man stark verzerrte Bilder, die dem Betrachter ihr Motiv erst dann vollständig preisgeben, wenn er einen Trick anwendet. Das kann - wie beim Würfel und dem Super-Pilz - der richtige Standpunkt sein. Oder aber eine ausgeklügelte Spielgekonstruktion, wie sie ebenfalls in der Ausstellung zu bewundern ist (siehe Abb. 5). Die Ausstellung wurde vom turmdersinne in Kooperation mit dem Physiker Jürgen Becker konzipiert.
Abb. 5: turmdesinne-Maskottchen Heiner
Mehr Informationen zur Ausstellung gibt es hier.

Workshops für Jugendliche und Erwachsene zur Sonderausstellung:
  • Samstag, 23. Januar 2016, 15:30 - 18:00 Uhr
  • Samstag, 19. März 2016, 15:30 - 18:00 Uhr.
Zum Vormerken: Am Dienstag, 15. März 2016, referiert Jürgen Becker um 19 Uhr im Hands-on-Museum.
Oder buchen sie Ihren eigenen geführten Rundgang durch die Sonderausstellung! Die Führung ist für max. 15 Teilnehmer ab 10 Jahren ausgelegt. Buchung und weitere Informationen: Tel.: 0911 9443281 oder info@turmdersinne.de.


Text: Inge Hüsgen
Fotos: Jana Marks, Jürgen Becker

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