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Freitag, 10. Juli 2015

Symposium 2015: Die Biologie des Vergebens



Die kleine Schwindelei, der vergessene Hochzeitstag oder sogar der Seitensprung: Wenn die Bedingungen stimmen, können wir so einiges verzeihen. Jeder von uns kennt Menschen, die rasch vergeben, und andere, geradezu nachtragende Zeitgenossen. Sogar wir selbst tendieren mal zum einen, mal zum anderen Extrem - oft ohne den genauen Grund zu kennen.

Was Beziehungen und andere Sozialkontakte nach einem Konflikt wieder zusammenkittet, hat inzwischen auch Forscher verschiedener Fachrichtungen auf den Plan gerufen. Denn Vergeben ist ein komplexer Prozess,

in dem kognitive, emotionale, motivationale und relationale Faktoren interagieren,

weiß Dr. Angela Merkl, Diplom-Psychologin und Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie an der Charité Universitätsmedizin Berlin.

Doch welche Faktoren bestimmen, ob wir nach einer Kränkung verzeihen oder schmollen und vielleicht sogar Rachepläne schmieden? Inwieweit spielt die Nähe zum eigenen Lebenspartner oder zu einer unbekannten Person eine Rolle? Merkl und ihr Team sind dieser Frage in einer bildgebenden Studie nachgegangen. Erfahren Sie mehr in ihrem Vortrag beim Symposium turmdersinne!


Samstag, 10. Oktober 2015, 11:00-11:45
Dr. Angela Merkl
Die Biologie des Vergebens
Was im Gehirn passiert, wenn wir verzeihen

Symposium turmdersinne 2015
Gehirne zwischen Liebe und Krieg
9.-11. Oktober 2015, Stadthalle Fürth
Anmeldung
#symp2015


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