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Freitag, 19. Juni 2015

Symposium 2015: Mechanismen der Liebe (1)


Amors Pfeil trifft mitten ins Hirn. Hormone wie Adrenalin und Cortisol, Dopamin und Qxytocin sind verantwortlich für das, was uns als Verliebtheit in den siebten Himmel befördert. Doch die Grundsteine für die Chemie unserer zwischenmenschlichen Emotionen werden bereits früh im Leben gelegt, wie die Neurobiologie gezeigt hat.

Genau diese Vorgänge erforscht Dr. Andreas Bartels vom Zentrum für Integrative Neurowissenschaften und dem Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen. Beim Symposium turmdersinne 2015 berichtet er über einen seiner Arbeitsschwerpunkte, die neuronalen Mechanismen von Emotionen, insb. der romantischen und mütterlichen Liebe.

Er berichtet, wie moderne Liebestränke Tiere lebenslang aneinander binden und Blockademittel eine Mutter dazu bringen, ihr Kind zu verstoßen - "dieselben Mechanismen binden auch uns", so Bartels. Und sie beherrschen unser Miteinander, wie er in seinem Vortrag erläutert. Seien Sie dabei, wenn er aus biologischer Sicht erklärt, weshalb Kinder, die in einer liebevollen Umgebung aufwuchsen, im späteren Leben sozial aktiver sind. Und erfahren Sie die biologischen Grundlagen für den schmalen Grat zwischen  Gruppenzusammenhalt und der Aggression gegenüber "den anderen".

Inge Hüsgen

Samstag, 10. Oktober 2015, 09:00-09:45
Dr. Andreas Bartels
Mechanismen der Liebe
Wie Gene und Biochemie uns Armors Pfeil ins Hirn setzen (Zusammenfassung)


Symposium turmdersinne 2015
Gehirne zwischen Liebe und Krieg 
9.-11. Oktober 2015, Stadthalle Fürth
Anmeldung
#symp2015


Zum Weiterlesen: 
  • In der Print-Ausgabe der Nürnberger Nachrichten stellt Angela Giese die Forschungen von Andreas Bartels vor: Nürnberger Nachrichten, 24.07.2015: "In der Liebe ticken Mensch und Wühlmaus ähnlich".
  • Das Symposium 2015 im turmdersinne-Blog

 




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