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Mittwoch, 27. Mai 2015

Symposium 2015: Gehirne zwischen Liebe und Krieg



Wir lieben unsere Familien, treffen uns gern mit Freunden. Fühlen uns in der Gruppe auch gefährlichen Gegnern besser gewachsen. Und verspüren einen Schauder, wenn die Medien über Kriege und Gewalttaten berichten. Zuneigung und Aggression scheinen die beiden Gegenpole unseres Gefühlslebens zu sein - glauben wir. Und liegen damit nicht unbedingt richtig. "Die Grenze zwischen Gut und Böse verläuft durch das Herz eines jeden Menschen", zitiert die Kriminalpsychologin Lydia Benecke den sowjetischen Schriftteller Alexander Solschenizyn.

Wenn Literaten vom Herzen sprechen, interessieren sich Neurowissenschaftler für unser Gehirn als Sitz von Empathie und Aggression. Unzählige Forschungsprojekte zum Sozialverhalten von uns Menschen und anderen Primaten, haben in den letzten Jahren neue Erkenntnisse erbracht.

Doch was bedeutet dies für unser Selbstbild und unsere Gesellschaft? Fragen wie diese stehen im Mittelpunkt des Symposiums turmdersinne 2015, das vom 9. bis 11. Oktober diesen Jahres in Fürth stattfindet. Die Veranstaltung versammelt namhafte Referenten aus so verschiedenen Fachgebieten wie Philosophie, Psychologie und Neurowissenschaften und lädt die breite Öffentlichkeit zum Mitdiskutieren ein.

In den kommenden Wochen werden wir im Blog wöchentlich spannende Hintergrundinfos zu den Referentinnen und Referenten, ihren Forschungen sowie Büchern und Filmen zum Thema vorstellen.


Symposium turmdersinne 2015
Gehirne zwischen Liebe und Krieg 
8.-11. Oktober 2015, Stadthalle Fürth
Anmeldung
#symp2015


Zum Weiterlesen:



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