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Montag, 26. Januar 2015

Open MIND: Aufsatzsammlung zum Herunterladen

Unter dem Titel "Open MIND" stellt die Forschergruppe MIND Group eine umfangreiche Sammlung wissenschaftlicher Aufsätze im Open-Source-Format zur Verfügung. Die Aufsatzsammlung bündelt auf rund 2000 Seiten aktuelle Forschungsbeiträge zu den Themen Geist, Gehirn, Bewusstsein und Selbstbewusstsein. Ab sofort steht sie für alle Interessierten zum Download in den Formaten PDF und ePub bereit, eine Print-Ausgabe ist ebenfalls in Planung.

Die Sammlung, die anlässlich des 20. Treffens der MIND Group veröffentlicht wurde, bündelt die Arbeiten von 92 Junior- und Seniormitgliedern der MIND Group, Herausgeber sind der Neurophilosoph Prof. Thomas Metzinger und die theoretische Philosophin Dr. Jennifer Windt, beide von der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.

Auch unter den Autoren finden sich bedeutende Namen. So gibt der Frankfurter Neurophysiologe Wolf Singer einen Überblick über die Suche nach dem neuronalen Korrelat für das Bewusstsein.Weshalb es sich beim Bewusstsein vielleicht um eine Illusion handelt, erklärt der US-Philosoph Daniel Dennett. Insgesamt enthält die Sammlung nicht weniger als 39 Aufsätze, dazu jeweils einen Kommentar und eine Replik. Damit dokumentiert sie gleichermaßen einen neuen Weg der interdisziplinären Forschung und  die Einbindung von Nachwuchswissenschaftlern in den Publikationsbetrieb. 

Die MIND Group hat sich seit ihrer Gründung 2003 durch Thomas Metzinger als Austauschplattform zwischen jungen deutschen Philosophen und der internationalen Forschergemeinschaft etabliert. Bei den halbjährlichen Treffen in Frankfurt kommen fortgeschrittene Studierende, Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler aus vielen Ländern ins Gespräch mit prominenten Gästen. Diskutiert werden so unterschiedliche Ansätze wie analytische Philosophie des Geistes, Ethik oder Kognitions- und Neurowissenschaften.

 Inge Hüsgen

Freitag, 23. Januar 2015

Neue Sonderausstellung: Wahrnehmungsphänomene in der Abstraktion


Akbar Akbarpour: Treffen2


"Ich sehe was, was Du nicht siehst", unter diesem Motto steht die künstlerische Sonderausstellung, die seit heute im Hands-on-Museum turmdersinne zu sehen ist. Zu sehen und zu deuten, denn mit den gezeigten, farbstarken Gemälden gibt der Künstler Akbar Akbarpour unserem Sehapparat einiges an Interpretationsmaterial.

Um Farbe geht es, um malerischen Ausdruck und nicht zuletzt um die menschliche Gestalt, wie sie sich bei eingehender Betrachtung aus den scheinbar abstrakten Pinselstrichen herauszuschälen scheint. "Eine Irrung im Wahrnehmungsprozess oder doch die Intention des Künstlers?", fragt Kuratorin Jana Marks augenzwinkernd. Die Antwort(en) wird gewiss jede/r Besucher/in für sich selbst finden. 

Akbar Akbarpour, 1963 in Teheran geboren, hat an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg studiert und ist heute als freier Künstler auf den Gebieten Malerei und Theaterarbeit tätig. Seine Arbeiten wurden bereits auf zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt, seit vielen Jahren lebt er in Fürth.

Die Sonderausstellung läuft bis 7. Juni 2015, der Eintritt ist im Museums-Ticket inbegriffen. Geführte Rundgänge sind auf Anfrage buchbar, eine Führung ist für maximal 15 Teilnehmer (Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren) ausgelegt. Für Kinder im Grundschulalter werden interaktive Workshops angeboten, Tel. 0911 9443281.

Weitere Informationen hier oder bei info@turmdersinne.de.

Text: Inge Hüsgen
Abb.: Akbar Akbarpour

Dienstag, 20. Januar 2015

Museum Selfie Day im turmdersinne



Museums-Maskottchen Heiner macht es vor: Ein Besuch im Hands-on-Museum, ein Blick in die eigene Smartphone-Kamera und ein Klick: fertig ist das MuseumSelfie. Am Mittwoch, 21. Januar 2015, haben alle turmdersinne-Besucher Gelegenheit, ihre schönsten, lustigsten, originellsten Selfies aus dem Turm zu präsentieren. Das Museums-Team freut sich über alle Besucher, die vor Ort ein aktuelles Bild machen und anschließend mit dem Hashtag #MuseumSelfie auf Twitter posten. Postings von Bildern früherer Besuche sind ebenfalls willkommen.

Ob als Doppelporträt mit Heiner, im Ames-Raum mit seinen verblüffenden Perspektiven-Effekten oder beim Ausprobieren eines der vielen Exponate - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! 

Mit der Aktion beteiligt sich  der turmdersinne erstmals am internationalen  Museum Selfie Day, der 2015 zum zweiten Mal stattfindet. Ins Leben gerufen wurde er von der amerikanisch-britischen Museumskommunikatorin Mar Dixon und dem Portal Culture Themes, auf dem sich Museumsmitarbeiter aus unterschiedlichen Ländern zusammengeschlossen haben. Die Aktion will auf die Vielfalt der Museumssammlungen rund um den Globus aufmerksam machen.

Text: Inge Hüsgen
Bild: AlexanderPaul