News

Donnerstag, 3. Januar 2013

Sonderausstellung verlängert

Eine gute Nachricht für alle Neugierigen und Ausstellungs-Fans: Die Sonderausstellung "Unfassbar, erstaunlich, verquer" im Hands-on-Mueum turmdersinne wird um vier Wochen verlängert. Bis 17. Februar 2013 können Besucher im Turm nun die "unmöglichen Figuren" bewundern, die mit modernster Lasertechnik in Spiegelglas eingraviert wurden.

Was ist das Besondere an unmögichen Figuren? Der britische Mathematiker Roger Penrose erklärt es so: 
 Jeder einzelne Teil einer Figur ist akzeptabel als Darstellung eines Gegenstands, der normal im Raum steht; das Akzeptieren des gesamten Objekts führt jedoch, als Folge unrichtiger Verbindungen zwischen den einzelnen Teilen, zu dem trügerischen Effekt einer unmöglichen Struktur.
Unmögliche Figuren, wie im Bild oben, lassen sich zeichnen, jedoch nicht als dreidimensionale Objekte nachbauen (es sei denn, man hilft mit Tricks nach - die Besucher im Turm erleben auch dies). 

Vom schwedischen Künstler Oscar Reutersvärd (1915 - 2002) begründet, hat die Kunst der unmöglichen Figuren im letzten Jahrhundert einen wahren Boom erlebt. Wissenschaftler und Künstler wie Penrose und natürlich M. C. Escher ließen sich von Reutersvärd inspirieren. Er war auch der erste, der 1934 das so genannte "Penrose-Dreieck" (links im Bild) gezeichnet hat. Jedoch blieben Reutersvärds Arbeiten über Jahrzehnte von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet, so dass Roger Penrose rund 20 Jahre später die Figur ein zweites Mal erfand. Das  turmdersinne-Logo in der Bildmitte stammt übrigens ebenfalls vom "Meister der Unmöglichkeit" aus Schweden.

Die Exponate der Sonderausstellung entstanden in Zusammenarbeit mit dem FabLab Nürnberg, wo die Figuren am Computer nachgezeichnet und anschließend in Spiegelglas graviert wurden. 

Konzipiert und organisiert wurde die Ausstellung von Rudolf Pausenberger und Jana Marks
Die Sonderausstellung ist im regulären Eintrittspreis enthalten.

Inge Hüsgen

Zum Weiterlesen: 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen